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HARTZ IV MUSS WEG!
Hartz IV bedeutet für die betroffenen Menschen Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung in einem der reichsten Länder der Erde. Hinzu kommen schikanöse Praktiken wie Zwangsumzüge, Verfolgungsbetreuung, Sippenhaftung, Zwangsarbeit, Behördenwillkür, öffentliche Verunglimpfung sowie gröbste Mißachtung der Privatsphäre der betroffenen Menschen. Im Grundgesetz verankerte Rechte wie das Recht auf freie Wahl des Berufes und des Arbeitsplatzes oder das Recht auf Schutz der Wohnung (um nur zwei von etlichen Beispielen zu nennen) werden durch Hartz IV de Facto ausgehebelt.
Die sog. "1-Euro-Jobs" vernichten zu tausenden reguläre Arbeitsplätze.
Hartz IV macht Arbeitnehmer erpreßbar!! Massive Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen wie Lohnkürzungen, Mehrarbeit ohne Lohnausgleich, unbezahlte Überstunden, Kürzung oder Streichung von Weihnachts-/Urlaubsgeld, Reduzierung des Urlaubsanspruchs u.a. werden hingenommen um "bloß nicht den Job zu verlieren und in Hartz IV zu fallen". Zudem werden viele Menschen zunehmend mit Löhnen konfrontiert, von denen sie – trotz Vollzeitbeschäftigung – nicht mehr leben und schon gar nicht ihre Familien ernähren können.
Hartz IV ist der Grund dafür, daß sich dieser Billiglohnsektor etablieren konnte Billiglohn und die moderne Sklaverei "Leiharbeit" wiederum haben die Riesenprofite der Konzerne in den letzten Jahren überhaupt erst ermöglicht. Die Folgen von Massenentlassungen trotz exorbitanter Gewinne bürden diese Unternehmen der Allgemeinheit auf, während sie sich gleichzeitig aus der Beteiligung an der Finanzierung unserer sozialen Sicherungssysteme immer mehr herausziehen! Einige Beispiele dafür: Pflegeversicherung: Uns wurde ein Feiertag ersatzlos gestrichen; 10-Euro-Zuzahlung beim Arzt: Nichts anderes als eine Beitragserhöhung ohne Beteiligung der Arbeitgeber; Krankenkassen-Zusatzbeiträge: Arbeitgeber erneut "außen vor".
Hartz IV ist Beitragsbetrug an Arbeitnehmern, die jahrzehntelang in die Steuer- und Sozialsysteme eingezahlt haben. Sie müssen zunächst alles veräußern, wofür sie ein Leben lang gearbeitet haben, bevor sie überhaupt einen Anspruch erwerben. Dies kommt praktisch einer Enteignung gleich!
Es ist absolut unakzeptabel, daß in einer Gesellschaft, in der Milliardenvermögen nicht adäquat besteuert werden, den Ärmsten unaufhörlich die Leistungen gekürzt werden! In Berlin wird seit Jahren eine einseitige Politik zugunsten der Wohlhabenden gemacht, die die Akkumulation privaten Reichtums auf Kosten öffentlicher Zukunftvorsorge zur Folge hat. Schluß damit!
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